Energieküste

Die Energieküste beweist: Unsere Zukunft ist erneuerbar. Erneuerbare Energie wird hier seit Jahrzehnten für die Wertschöpfung genutzt. Hier werden die Innovationen der Erneuerbare-Energien-Branche im Markt etabliert – angefangen bei den ersten Windenergieanlagen bis hin zur Wasserstoffnutzung im industriellen Maßstab. Wir nutzen unsere jahrelange Erfahrung, bündeln Kompetenzen und zeigen, wie die Energiewende funktioniert. 

Die Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg sind Inkubatoren für Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien. Im Netzwerk Energieküste bündeln die Partner ihre Expertise und vernetzen sämtliche Akteure in der Region. Die überschüssige grüne Energie an der Energieküste ist die Basis für neue Wertschöpfung in den unterschiedlichsten Bereichen – von nachhaltiger Mobilität über Big Data bis hin zu Power-to-X und energieintensiven Industrien. 

Die Voraussetzungen in der Region sind ideal. Die Westküste Schleswig-Holsteins ist ein Hotspot für die Erneuerbare-Energien-Branche – sei es für die Produktion, Weiterverarbeitung, Verteilung oder Speicherung. Auch die Lage der Energieküste zwischen Mittel- und Nordeuropa sowie die transportlogistische Anbindung an die Handelsmetropole Hamburg mit Deutschlands größtem Seehafen und internationalem Flughafen sind wichtige Standortfaktoren. 

Ausgewählte Projekte

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Erzeugung
Wasserstoff
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Sektor­kopplung
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Zahlen und Fakten

  • 16.315 Gigawattstunden* Strom aus erneuerbaren Energien an der Westküste. Das entspricht drei Viertel des erzeugten grünen Stroms in Schleswig-Holstein und fast einem Zehntel in Deutschland.
  • 2.500 installierte Windenergieanlagen (davon Offshore 440) mit 6.263 MW Leistung *
  • Wirtschaftsleistung von 23,5 Milliarden Euro – geprägt durch den Energie- und Chemiesektor sowie den maritimen Bereich **
  • Der ChemCoast Park Brunsbüttel ist mit 2.000 ha das größte Industriegebiet in Schleswig-Holstein
  • 200 ha sofort verfügbare Industrie- und Gewerbeflächen ***
  • E-Schnellladestationen entlang der A 23 / B 5 zwischen Hamburg und Dänemark im Abstand von maximal 40 Kilometern

* Statistikamt Nord, Jahreswert 2018
** VGR der Länder: Bruttoinlandsprodukt/Bruttowertschöpfung, Jahr 2017
*** GEMO Westküste, Stand Dezember 2019

Potenzialstandort Aquakultur Glückstadt

Nachhaltige Produktion von Fisch und anderen aquatischen Organismen durch die Nutzung von erneuerbarer Energie oder industrieller Abwärme.

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Fraunhofer ISIT

Eine der europaweit modernsten Forschungseinrichtungen für Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik.

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Produktion von Wasserstoff

Betrieb einer Elektrolyse-Anlage zur Wasserstoffproduktion in der Südermarsch durch KMW Wind to Gas Energy.

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LNG-Terminal

Das Joint Venture „German LNG Terminal GmbH“ beabsichtigt, am Standort Brunsbüttel einen LNG-Import- und Distributionsterminal zu bauen und zu betreiben.

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Windtestfeld-Nord

Das Testfeld ermöglicht und fördert die Erprobung und Zertifizierung neuer Windenergietechnologien.

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Potenzialstandort Aquakultur Friedrichskoog

Nachhaltige Produktion von Fisch und anderen aquatischen Organismen durch die Nutzung von erneuerbarer Energie oder industrieller Abwärme.

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Potenzialstandort Aquakultur Büsum

Nachhaltige Produktion von Fisch und anderen aquatischen Organismen durch die Nutzung von erneuerbarer Energie oder industrieller Abwärme.

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Potenzialstandort Aquakultur Hemmingstedt

Nachhaltige Produktion von Fisch und anderen aquatischen Organismen durch die Nutzung von erneuerbarer Energie oder industrieller Abwärme.

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Fachhochschule Westküste und Institut für die Transformation des Energiesystems

Aufbau eines Forschungszentrums für Technologien der Energiewende.

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Reallabor QUARREE100

Das Reallabor QUARREE100 ist ein BMBF- und BMWi-gefördertes Projekt der Entwicklungsagentur Region Heide und Stadt Heide zur energieeffizienten Stadt.

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KEROSyN100

Ist ein BMWi-gefördertes Projekt der Raffinerie Heide GmbH. Ziel ist die erstmalige Herstellung von synthetischem Kerosin auf Basis von CO2-freiem Methanol.

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Potenzialstandort Aquakultur Friedrichstadt

Nachhaltige Produktion von Fisch und anderen aquatischen Organismen durch die Nutzung von erneuerbarer Energie oder industrieller Abwärme.

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Regenerative Energieerzeugung und Veredelung

Sektorenkopplung, Wasserstoff, Mobilitäts- und Nahwärmelösungen aus Nordfriesland von GP JOULE.

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CO2-freies Rechenzentrum

Das grüne Rechenzentrum mit Abwärmeveredelung wird von Windcloud 4.0 betrieben.

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Potenzialstandort Aquakultur Brunsbüttel

Nachhaltige Produktion von Fisch und anderen aquatischen Organismen durch die Nutzung von erneuerbarer Energie oder industrieller Abwärme.

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Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen

Custom Cells ist weltweit führender Anbieter im Bereich der Batteriezellenentwicklung.

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E-Fuhrpark des Kreises Pinneberg

Der Kreis Pinneberg ist die erste Kommunalverwaltung, die ihren Fuhrpark vollständig auf Elektro-Fahrzeuge umstellt. Möglich gemacht wird das durch die vollständige digitale Transformation der Fuhrparknutzung.

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WESTKÜSTE100

BMWi-gefördertes Projekt im Rahmen des Programms Reallabore der Energiewende. Der Ansatz des Reallabors WESTKÜSTE100 ist ganzheitlich: Die mit Hilfe von Windkraft erzeugte, regenerative Energie wird genutzt, um an der Raffinerie Heide durch Elektrolyse grünen Wasserstoff zu erzeugen. Perspektivisch wird parallel zum Elektrolysebetrieb ein verzweigtes Wasserstoffnetz zwischen der Raffinerie, den Stadtwerken, einem Kavernensystem und dem bestehenden Erdgasnetz auf Basis einer erstmalig eingesetzten Pipelinetechnologie aufgebaut.

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Pilotprojekt eFarm

Das Pilotprojekt „eFarm“ von GP Joule ist das bisher größte grüne Wasserstoff-Mobilitätsprojekt in Deutschland und zeigt, wie man mit Wind und Sonne tankbaren Wasserstoff und Wärme produzieren kann. Im Verbund baut das Unternehmen GP Joule eine Wasserstoffinfrastruktur von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Nutzung für Mobilität auf. Die bei der Elektrolyse entstehende Abwärme wird zudem regional zum Beheizen von Gebäuden genutzt. 

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Testfeld für Höhenwindkraftanlage

Die erste Flugwindkraftanlage Deutschlands wurde im Rahmen des vom BMWI- geförderten Projekts "SkyPower100" errichtet. SkySails Power GmbH, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, EWE Offshore Service & Solutions GmbH und Leibniz Universität Hannover sammeln am Standort in Klixbüll gemeinsam wertvolle Erkenntnisse über Umwelteinflüsse, Sicherheitsaspekte und Genehmigungsvoraussetzungen für die Entwicklung und Skalierung zukünftiger luftgestützter Windenergieanlagen. 

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E-Luftfahrt - Innovationsprojekts AirConnect-NF

Das BMVI-geförderte Projekt AirConnect-NF dient zur Unterstützung und als Projektmeilenstein bei der Wiedereröffnung des stillgelegten Militärflughafens Leck. Im Zentrum des innovativen Luftfahrtkonzept für nachhaltige, ökologische E-Mobilität stehen dabei unbemannte, teils autonom operierende Fluggeräte sowie die elektrische Fliegerei zur Personenbeförderung. Die Machbarkeitsstudie hatte u.a. das Ziel, rechtliche Rahmenbedingungen zur UAV-Fliegerei zu ermitteln, mögliche Einsatzgebiete und Anwender zu bestimmen, eine mögliche internationale Zusammenarbeit mit Dänemark zu generieren.

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Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung: das Passiv-Radar-System (PARASOL)

Parasol – Das Passiv-Radar-System zur Steuerung der bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung ist vom Dirkshof zusammen mit dem Fraunhofer Institut entwickelt worden und vollständig anerkannt, auch nach der neuen AVV. Das System arbeitet in Echtzeit, indem mithilfe komplexer mathematischer Logarithmen über eigens installierte Antennen die Reflexion der vorhandenen Fernseh- und Rundfunksignale am Flugobjekt die exakte Position bestimmen. Sobald das Flugobjekt in den Wirkraum der höhengekennzeichneten Windenergieanlagen eintritt blinken diese rot und schalten sich ab sobald das Flugobjekt den Bereich verlässt. Es entstehen keine zusätzlichen Emissionen und es ist transponderunabhängig.  

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Nachhaltige Aquakultur der Fischaufzucht Drellborg GmbH

Höhere Rentabilität, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit – eine  nachhaltige Aquakultur in Nordfriesland  wird Fischzucht mit Muschel- und Algenproduktion unter meerähnlichen Bedingungen vereinen. Am Standort der Fischaufzucht Drellborg GmbH soll die bestehende Fischaquakultur zusätzlich zur Herstellung von  hochwertigen Muscheln und Meeresalgen weiterentwickelt werden. Innerhalb der Prozesse werden stoffliche und energetische Kreisläufe miteinander verbunden sowie der Energie- und Wärmebedarf durch regenerative Energien gedeckt.

Testzentrum Maritime Technologien

Forschung und Erprobung maritimer Robotik unter Realbedigungen

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Karte wird regelmäßig ergänzt

  

Energieerzeugung

Die Westküste ist eines der windreichsten Gebiete Deutschlands. Hier wurde 1983 „Growian“, die erste Windenergieanlage der MW-Klasse der Bundesrepublik, in Betrieb genommen. Mittlerweile sind hier 2.500 Windenergieanlagen installiert. Kein Wunder, dass die Region heute zu den Spitzenreitern bei der Erzeugung von erneuerbarem Strom gehört. Neben Wind spielen auch Photovoltaik und Biomasse eine tragende Rolle im Energiemix.

©GP JOULE

Wasserstoff

Klares Ziel der Wasserstoffstrategie ist der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft aus erneuerbaren Energien. Windenergie, auch aus den der Energieküste vorgelagerten Offshorewindparks in der Nordsee, macht es möglich. Mit dem BMWi-geförderten Projekt Westküste100 soll an der Energieküste nach und nach eine regionale Wasserstoffwirtschaft im industriellen Maßstab aufgebaut werden. Unternehmen wie KMW Wind to Gas Energy oder GP JOULE produzieren schon heute grünen Wasserstoff, welcher z. B. im Mobilitätssektor genutzt wird.

  

Speicherung

Zahlreiche Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen der Region entwickeln innovative Speicherlösungen, um in Zukunft jederzeit eine 100-prozentige Versorgung mit erneuerbarer Energie sicherzustellen. Daran arbeiten wir an der Energieküste gemeinsam - bespielsweise mit dem Fraunhofer Institut und dem Unternehmen CUSTOMCELLS in Itzehoe, der Fachhochschule Westküste oder dem vom BMBF und BMWi geförderten Reallabor  QUARREE100.

©GP JOULE

Mobilität

Die Energiewende gelingt nur mit einer Mobilitäts- und Verkehrswende. Daran arbeiten wir an der Energieküste gemeinsam mit den Kreisen, dem öffentlichen Personennahverkehr und Unternehmen wie GP JOULE. Neben E-Mobilität spielt auch die Brennstoffzellentechnologie eine wichtige Rolle für das Verkehrs- und Transportwesen der Zukunft. Die Energieküste ist landesweit führend in der Realisierung von Wasserstofftankstellen.

©GP JOULE

Sektorkopplung

An der Energieküste schaffen wir eine regionale, sektorübergreifende und klimafreundliche Wertschöpfung. Innovative Power-to-X-Projekte, wie das Reallabor QUARREE100, werden in der Region bereits heute erfolgreich umgesetzt. Ein wichtiger integrativer Baustein für die erfolgreiche Sektorkopplung ist neben Wärme und synthetischen Kraftstoffen grüner Wasserstoff, welcher vor Ort aus Wind- und Solarstrom erzeugt wird.

  © Entwicklungsagentur Region Heide / Marcus Barthel

Wärme

Zu einer ganzheitlichen erneuerbaren Energieversorgung gehört auch ein integrierter und nachhaltiger Wärmesektor. Die Fachhochschule Westküste befasst sich intensiv mit der Nutzung des Wärmespeicherpotenzials der Region. So ist die Abwärmeveredelung ein wichtiger Bereich. Die Versorgung von Industrieprojekten mit Abwärme setzen beispielsweise Windcloud 4.0 oder die Raffiniere Heide umweltfreundlich um.