Newsletter RADAR - Ausgabe 01/2026
Sagen Sie mal...
Was machen Sie da?
Neulich am Frühstückstisch: Ich genieße ein Vollkornbrötchen mit meiner Lieblings-Erdnussbutter, als mein Blick auf den Deckel des Schraubglases fällt. In seinem Inneren leuchtet ein zartblauer Dichtungsring – ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Experten von PANO hier ihre Hand im Spiel hatten. „Grün beginnt mit Blau“, fällt mir spontan ein - denn diesen Slogan bringe ich mit dem Itzehoer Familienunternehmen in Verbindung, das seit mehr als 100 Jahren auf Verschlusslösungen für Gläser aller Art spezialisiert ist.
Ich überlege weiter: „Ist es nicht so, dass PANO in der Lebensmittelindustrie als eine Art ´Hidden Champion` für nachhaltige Lebensmittelverpackungen gehandelt wird? Und wenn das stimmt, warum ist der in dritter Generation geführte Familienbetrieb dann noch kein Partner der Energieküste?“ Dieser Frage möchte ich auf den Grund gehen und beginne, auf der Unternehmens-Website zu recherchieren.
Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie
Ich lese, dass PANO nicht nur beim Klimaschutz konsequent auf Nachhaltigkeit setzt, sondern auch das Gemeinwohl und soziale Werte in den Fokus rückt. In den vergangenen 11 Jahren, erfahre ich weiter, sind 88 Prozent der gesamten Unternehmensinvestitionen in Höhe von 31 Millionen Euro in Nachhaltigkeitsprojekte geflossen. Dadurch konnte PANO nach eigenen Angaben die unternehmenseigne CO2-Intensität um 83 Prozent verringern. „Das ist ein starkes Signal in Richtung Klimaschutz“, denke ich und möchte mehr wissen. Ich finde auf der Internetseite den Kontakt des PANO-Nachhaltigkeitsmanagers Michael Janocha. Er, da bin ich sicher, wird meine Fragen beantworten. Ich greife zum Handy, rufe an – und habe Glück. Michael Janocha geht ans Telefon.
Statt das Blaue vom Himmel versprechen wir den BLAUEN RING
Kleiner Ring mit großer Wirkung
„Moin Frau Voss, wie kann ich Ihnen behilflich sein?“, begrüßt mich Michael Janocha, nachdem ich mich als Marketingleiterin der Energieküste vorgestellt habe. Ich erkläre ihm mein Anliegen und stelle gleich meine erste Frage: „Auf Ihrer Website steht: ´Wo ein blauer Ring drauf ist, ist Nachhaltigkeit drin`. Können Sie mir das etwas genauer erklären? An der Energieküste interessieren wir uns nämlich brennend für nachhaltige Innovationen!“ Michael Janocha lacht. „Sehr gern! Mit dem ´blauen Ring` ist unser PVC- und weichermacherfreier Nockendrehverschluss BLUESEAL gemeint, den wir mit 100 Prozent erneuerbarer Energie in Deutschland produzieren. Dadurch, dass er kein PVC enthält, können wir ihn gänzlich energieeffizient produzieren.“ „Warum das?“, frage ich nach. Michael Janocha setzt zu einer Erklärung an: „Während PVC-haltige Verschlüsse mit gasbeheizten Trockenöfen getrocknet werden, entfällt bei PVC-freien Dichtungen diese thermische Trocknung, die mit einem großen Energieverbrauch und belasteter Abluft verbunden ist. Seit wir den BLUESEAL einsetzen, verbrauchen wir bei der Herstellung unserer Verschlüsse deutlich weniger Energie und haben den CO2-Ausstoß signifikant reduziert.“ Ich bin bereits jetzt beeindruckt, doch meine Begeisterung wächst weiter, als ich höre, welche Meilensteine in Sachen Nachhaltigkeit PANO außerdem erreicht hat.
Unser tägliches Tun und Handeln ist geprägt davon, so wenig Ressourcen wie möglich zu verbrauchen.
Klimaschutz-Pioniere voller Tatendrang
Neben Verschlüssen für Gläser produziert PANO auch Metalldosen, die das Unternehmen nach Kundenwunsch bedruckt und lackiert. Das klingt zunächst nicht unbedingt umweltfreundlich, doch Michael Janocha kann meinen leisen Zweifel ausräumen: „Auch in diesem Bereich steht die nachhaltige Produktion bei uns an erster Stelle. Wir haben unsere frühere Metalldruckmaschine, die ebenfalls mit thermischer Trocknung gearbeitet hat, gegen eine Blechdruckmaschine mit UV-Trocknung ausgetauscht.“ Diese Innovation, erfahre ich, vermindert den Energieverbrauch deutlich und ist umweltschonend. Mein Gesprächspartner holt weiter aus: „Beim Lackieren der Metalltafeln setzen wir ebenfalls auf Energieeffizienz: Wir trocknen die Tafeln mit einer hochmodernen Hi-Eco Anlage, die eine Gaseinsparung von 40 Prozent ermöglicht. Außerdem testen wir seit 2023 als weltweit erste Feldtest-Nutzer den Einsatz von Wasserstoff im Lackofen-Trocknungsprozess. Im Frühjahr 2026 steht der zweite Feldversuch an.“
Spätestens jetzt bin ich überzeugt: Hier habe ich es mit einem Unternehmen zu tun, das die Energiewende und den Klimaschutz nicht nur mit Worten unterstützt, sondern auf ganzer Linie Taten folgen lässt. Und zwar ganzheitlich über alle Produktionsstufen hinweg. „Nur eines sollten Sie jetzt noch tun“, sage ich. „Und das wäre?“, fragt Michael Janocha interessiert. „Sie sollten Partner der Energieküste werden und als Botschafter unseres Netzwerkes zeigen, wie hier im Norden Klimaschutz und Nachhaltigkeit gelebt werden!“ Michael Janocha schmunzelt und antwortet: „Gemeinsam für die Energiewende und den Schutz unseres Klimas einzutreten, ist zweifellos überaus wichtig und gut! Es würde mich auf jeden Fall sehr freuen, mit Ihnen und der Energieküste in Kontakt zu bleiben!“